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Repräsentant sein - ohne eigenes Anliegen teilnehmen

Menschen ohne eigenes Anliegen sind bei Aufstellungsveranstaltungen sehr herzlich willkommen. Eine Teilnahme als Repräsentant (in der Aufstellung Rollen übernehmen) oder Beobachter (nur zuschauen) ist eine hervorragende Gelegenheit, Aufstellungen kennenzulernen und inspirierende Einblicke in neue Rollen und Perspektiven zu gewinnen.

Was haben Sie davon?

Aufstellungen kennen lernen

Aufstellungen sind nur bis zu einem gewissen Grad erklärbar. Wie und dass es wirklich funktioniert, können Sie am besten live erleben.

Neue Rollen probieren

Als Repräsentant haben Sie die Chance, sich in Rollen einfühlen,

Es ist auch eine enorme Bereicherung, in die Wahrnehmung einer universellen Ressource wie die Liebe, das Vertrauen oder die Weisheit zu gehen.

Schulung Ihrer Wahrnehmung

Die Mitwirkung als Repräsentant schult Ihre Wahrnehmungsfähigkeit. Oft ändern sich in Alltagssituationen unser Körperempfindungen, die Wahrnehmung im Raum, unsere Ideen und Impulse. Probieren Sie aus, diese Unterschiede als Informationen mehr und mehr wichtig zu nehmen. Das hilft Ihnen, weg von „kopflastigen“ zu mehr „Körper-Geist-Seele-verbunden“ Handeln und Entscheidungen zu gelangen.

Von den Lösungen anderer lernen

Bei Aufstellungsveranstaltungen kommen häufig Menschen zusammen, die sich mit ganz ähnlichen Themen beschäftigen. Oft bieten die aufzustellenden Themen Parallelen zum eigenen Leben. Zu sehen, wie so manches Problem oder Fragestellung sich in Richtung Lösung entwickelt und was dazu erforderlich ist, bringt für viele Anwesende tiefere Einsichten, die für das eigene Leben nutzbar sind.

Wie geht das?

Das Aufstellen von Themen mit Menschen im Raum lebt davon, dass Menschen sich dafür zur Verfügung stellen. Dafür sind keine Vorerfahrungen, nur Bereitschaft und Offenheit erforderlich.

Wer ein Thema einbringt, wählt die Menschen für aufzustellende Rollen und Elemente aus. Werden Sie dafür gefragt, antworten Sie mit ja oder nein, wie es für Sie richtig anfühlt.

Wer ein Thema einbringt, rollt Sie in ihre Rolle ein. Am Ende der Aufstellung werden Sie aus der Rolle wieder entlassen.

In der Rolle geht es darum, repräsentierend wahrzunehmen. Daher kommt die Bezeichnung Repräsentant. Während der Aufstellung werden Sie als Repräsentant vom Aufstellungsleiter zu Ihren Wahrnehmungen in der Rolle befragt.

Alle Wahrnehmungen sind interessant: z.B. was oder wen Sie in der Aufstellung sehen oder nicht sehen können, die Wahrnehmung Ihres eigenen Körpers, Gedanken oder Bewegungsimpulse, die sich zeigen, Zu- oder Abneigungen zu anderen Aufstellungselementen u.a.. Sollten Sie nichts wahrnehmen, kann auch das zu dem Element gehören, für das Sie stehen.

Manchmal erfahren Sie, für wen oder was Sie stehen, manchmal nicht. Gelegentlich wird ein Element oder eine Person mit abstraktem Namen aufgestellt z.B. Mitarbeiter A, Führungskraft B oder „das worum es auch noch geht“, „das was mich unterstützen könnte“. Das mag ungewöhnlich erscheinen. Es unterstützt jedoch die interpretationsfreien Wahrnehmungen in der Rolle.

Achtsamkeit und Freiwilligkeit

Es kann sein, dass Ihre Wahrnehmungen in der Repräsentation sehr intensiv sind. Es besteht immer die Möglichkeit, die Intensität in der Rolle zu dosieren oder auch während der Aufstellung die Rolle wieder abzugeben.

Als Gastgeberin von Aufstellungen achte ich auf alle Anwesenden. Und wie immer gilt auch hier, dass Sie gut auf sich achten. Persönliche Grenzen werden absolut respektiert.

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